Schwenkgrill

Für die Grillsaison gibt es viele verschiedene Arten von Grillern. Kohlegrill, Kugelgriller, Gasgriller oder auch den Schwenkgrill.

Der Schwenkgrill ist ein ganz praktischer Grill, der sich aber bei uns erst in den letzten Jahren einen festen Platz erobern konnte. Traditionell wird er in der Hauptsache für die Zubereitung von Fleischgerichten verwendet. In den meisten Fällen ist der Schwenkgrill ungefähr so hoch wie ein Mann und besteht aus einem Gestell aus drei Stangen. Die Stangen werden je nach Ausführung gesteckt, geschraubt oder auch genietet. Das Besondere an diesem Grill ist aber das drehbare Laufrad, das sich in der Spitze dieser Konstruktion befindet. Über dieses Laufrad läuft eine Kette, an der der Rost des Grills befestigt ist. Da der Rost an einer Kette hängt, kann er sich in einem gewissen Rahmen zwischen den drei Beinen frei bewegen. Über die Kette wird die Höhe zum Feuer, und damit auch die Temperatur geregelt. Ist der Schwenkgrill erst einmal aufgebaut, geht die Bedienung auch für unerfahrene Grillfans ganz einfach. Der Rost wird einfach über die Kette in die richtige Position gehoben und anschließend wird die Kette in eine der drei Stangen eingehängt. Der größte Unterschied zwischen einem herkömmlichen Grill und einem Schwenkgrill ist die Grillfläche.






Bei einem Schwenkgrill ist sie beweglich. Dadurch können Steaks und Co nicht so schnell anbrennen oder eine schwarze Kruste bekommen. In den südlichen Ländern wird der Schwenkgrill sogar dafür verwendet, um das bekannte Kesselgulasch, den Bogratz, zu kochen. Dann hängt an der Kette kein Grill, sondern ein ganz spezieller Topf, in dem richtig gekocht wird. Ganz typisch war der Schwenkgrill zum Beispiel in Ungarn das Kochgerät für die Hirten, die mit ihrer Rinderherde oft wochenlang durch die Puszta gezogen sind. Was dabei entstanden ist, ist mindestens genauso schmackhaft wie ein leckeres Steak oder eine Bratwurst vom Schwenkgrill.








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